Was leistet eine gute Unfallversicherung?
Stell dir vor, du radelst in Münster über die Promenade. Plötzlich hoppelt dir ein Kaninchen vors Bike. Du stürzt. Eine ganz typische Verletzung in so einem Fall wäre ein Schlüsselbeinbruch oder eine Schultereckgelenksprengung. Vielleicht sind auch die Sehnen der Rotatorenmanschette geschädigt. Mit oder ohne OP kann es gut und gerne 2–3 Monate dauern, bis die Schulter wieder alltagstauglich ist.
Das heißt: Du würdest für mehrere Wochen krankgeschrieben, bräuchtest eine Reha. Und wer schmeißt währenddessen deinen Haushalt?! Jetzt freust du dich, wenn du eine private Unfallversicherung hast.
Privater Unfallschutz sichert die finanziellen Folgen ab, wenn du durch einen Unfall bleibende Gesundheitsschäden davonträgst. Darüber hinaus hat eine moderne Unfallversicherung noch ein paar äußerst nützliche Extras zu bieten:
- Invaliditätsleistung: einmalige Kapitalzahlung nach einem Unfall
- Schmerzensgeld: bei Knochenbrüchen
- Kostenersatz: für Such-, Bergungs- und Rettungseinsätze und für kosmetische Operationen
- Reha-Management: persönliche Beratung und Unterstützung durch einen Reha-Manager
- Sofortleistung: bei Knochenbruch oder Schwerverletzungen
- Unfall-Rente: lebenslange, monatliche Rente (ab 30 % Invalidität möglich, Verdoppelung ab 90%)
- Todesfallleistung: Kapitallauszahlung bei tödlichem Unfall
- Tagegeld: zum Absichern deines Verdienstausfalls
- Krankenhaustagegeld: bei stationärem Aufenthalt oder als Einmalzahlung bei ambulanten Operationen
- Plus-Paket: psychologische Erstbetreuung des Verletzten und der Familienangehörigen, telefonische Heilverfahrensunterstützung
- Haushaltshilfe: beim Putzen, Waschen, Kochen und für Fahrdienste
Ist eine private Unfallversicherung sinnvoll – und für wen?
„Eine gute private Unfallversicherung ist sogar sehr sinnvoll”, sagt Alex. Denn sie schützt da, wo die meisten Unfälle passieren: zuhause und in der Freizeit. Grundsätzlich ist Unfallschutz deshalb für alle wichtig, die sich nach einem Unfall tatkräftige Unterstützung wünschen und sich vor finanziellen Belastungen schützen wollen. Ganz besonders empfehlenswert ist eine private Unfallversicherung für:
- Selbstständige oder freiberuflich Tätige ohne gesetzlichen Unfallschutz
- Nicht-Berufstätige, z. B. Hausmänner/-frauen
- Menschen in Rente/Pension
- Kinder, Jugendliche & jung(geblieben)e Menschen mit aktiver Freizeitgestaltung
Warum die gesetzliche Unfallversicherung nicht ausreicht
Der gesetzliche Unfallschutz ist für die Arbeit, die Schule oder den Kindergarten gedacht. Direkte Hin- und Rückwege sind auch noch eingeschlossen.
Doch sobald du auch nur einen Schlenker machst, um dir bei deinem Lieblingsbäcker ein Franzbrötchen zu holen, bist du privat unterwegs. Sofort fällt der gesetzliche Unfallschutz weg. Legst du dich dann mit dem Fahrrad lang, bekommst du nur Geld, wenn du eine private Unfallversicherung hast. Das Gleiche gilt im Urlaub, zuhause, beim Sport oder anderen Hobbys.
Privater Unfallschutz gilt 24/7. Egal, wo du bist.
Ob du zuhause von der Leiter crashst, dir beim Speckbrett-Spielen einen Zahn ausschlägst oder im Grand Canyon von einem Felsen fällst – mit dem Unfallschutz der Provinzial bist du abgesichert. Rund um den Globus, rund um die Uhr.
Sogar wenn dich beim Surfen ein Hai erwischt oder du beim Paragliden in einen Strommast rauschst, sind wir für dich da. Sofern du riskante Hobbys hast, gib sie beim Abschließen der Unfallversicherung an. Dann schließen wir sie extra in die Police mit ein.
Welche Kosten übernimmt die private Unfallversicherung genau?
Wie viel Geld du nach einem Unfall bekommst, hängt von zwei Dingen ab: dem Grad der Beeinträchtigung und der Höhe der vereinbarten Versicherungssumme.
Um den Invaliditätsgrad zu bemessen, gibt es die sogenannte „Gliedertaxe”. Darin sind diverse körperliche Schäden aufgelistet und mit einem Prozentwert versehen. Einen entsprechenden Anteil der Versicherungssumme erhältst du, wenn nach einem Unfall z. B. ein Auge (50 %), der Geruchssinn (10 %), ein Daumen (20 %) oder der ganze Arm (70 %) fehlt oder nicht mehr funktioniert.
Die Höhe der Versicherungssumme darf nicht zu niedrig sein. Das Geld soll ja reichen – besonders, wenn es richtig hart kommt. Nach einem schweren Unfall kann es z. B. notwendig sein, deine Wohnung oder dein Auto rollstuhlgerecht umbauen zu lassen. Unser hauseigener Unfall-Fachmann Alex empfiehlt: mindestens 100.000 € oder ein Mehrfaches deines Jahreseinkommens.
Vor allem bei höheren Invaliditätsgraden ist eine hohe Invaliditätsleistung Gold wert. Hierfür können wir eine Progression einbauen. Damit erhöht sich die Kapitalzahlung um den vereinbarten Faktor.
